Die Geschichte vom Bowling

Die Geschichte vom Bowling

Bowling – das Spiel mit den 10 Pins, die im Viereck angeordnet sind und die man mit einer Bowlingkugel umwerfen muss. Viele lieben diesen Sport, viele schauen gerne zu und andere spielen es gerne als Hobby an Abenden mit Freunden. Doch kaum jemand weiß woher das Bowling überhaupt kommt und noch weniger wissen, dass es in den 80er Jahren im 19. Jahrhundert verboten wurde, da es als Glücksspiel angesehen wurde. Das Glücksspiel beinhaltet demnach viele verschiedene Varianten, Spiele und Arten. Die Sportart Kegeln hat dazu gehört, das Wetten auf Sportereignisse gehört dazu und auch das Spiel Alles Spitze im Casino zu spielen gehört dazu. Doch wie genau entstand das Bowling denn nun eigentlich? Das erfahrt ihr in diesem Artikel.

Der Ursprung

Mittlerweile ist klar, dass das Bowlingspiel wie wir es heute kennen keine Erfindung aus den USA ist. Ganz im Gegenteil hat das Spiel ihren Ursprung bereits im alten Ägypten und stammt von der Sportart „Kegeln“ ab, das man bereits im Mittelalter gespielt hat. In einem antiken Grab, das auf 5.000 v. Chr. datiert wurde, fand man bereits Hinweise, dass es das Kegeln damals schon gegeben hat. Mit im Grab lagen neun Kegel und drei Steinbälle. In Deutschland, England und Frankreich war das Kegeln um circa 300 n. Chr. bereits sehr beliebt. Die Anzahl der Kegel war zwar oft unterschiedlich, es wurden verschiedene Bahnen benutzt und die Namen variierten von „Kegeln“ über „Quilles“ bis hin zu „Skitteles“, aber die Grundidee des Spiels war dieselbe.

Die Auswanderer

Die Auswanderer aus Europa brachten dann das „Kegelspiel“ nach Amerika. Engländer, Holländer und Deutsche machten das Spiel an der Ostküste Amerikas bekannt und beliebt. Das Kegeln wurde also auch in der neuen Welt in Amerika immer beliebter und unterhielt viele Menschen.

Das Verbot

Sehr oft wurde jedoch bei den Kegelspielen um Geld gespielt und auf die Ergebnisse gewettet. So entstanden Betrügereien und Bestechungen. Deshalb wurde das Kegeln verboten und auf die Liste der verbotenen Glücksspiele gesetzt. Selbst danach wurde trotzdem noch weiter gekegelt und gewettet, da das Spiel viel zu beliebt war. Erst einigen schlauen Köpfen ist dann später eine gute Idee gekommen. Das Kegeln wurde aufgrund des Verbotes exakt beschrieben: wie viele Kegeln man brauchte, wie die Kugel aussah und auf welchem Untergrund man spielt. Das war die Geburtsstunde des Bowlings.

Der Clou

Man wollte nicht auf das liebgewonnene Spiel verzichten und so haben sich die deutschen und holländischen Auswanderer etwas einfallen lassen. Es wurde ganz einfach ein paar kleine Details verändert und das Spiel umbenannt, sodass es nicht mehr auf der schwarzen Liste des Glücksspiels stand. Denn schon ein Kegel mehr machte es zu einem anderen Spiel. Das Spiel hieß also ab sofort „Bowling“ und es wurde auf einer breiteren Lattenbahn mit einer Kugel gespielt um die zehn Kegel abzuräumen. Die Kegel wurden fortan als „Pins“ bezeichnet und in einem Dreieck anstatt in einem Viereck aufgestellt. Die Bahn vergrößerte sich ganz einfach von 33 cm auf ganze 105 cm. Und das neue Spiel war geboren.  

Die neue Sportart

Das Bowling verbreitete sich schnell und wurde immer beliebter. Seit 1875 gibt es die „National Bowling Association“, die für sämtliche Regeln und Regulierungen zuständig ist. 20 Jahre später wurde dann sogar noch der „American Bowling Congress“ gegründet, der eine noch größere Organisation ist als die NBA. Mittlerweile spielen mehr als 80 Millionen Menschen Bowling als Sportart oder als Hobby.